Meldungen


Vom 22.06.2018

Bennet Lasse Reese und Louis-Pascal Korpiun gewinnen vierte Auflage von „Jugend debattiert“

Am 13. Juni fand im voll besetzten Forum der Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ statt, um zum vierten Mal seit 2015 unsere beiden Schulsieger zu ermitteln. In den Halbfinals debattierten die KlassensiegerInnen Amelie Speer und Isabelle Bubolz (beide 8R3), Emily Schreter, Bennet Lasse Reese und Giuliano Pisani (alle 8R2) sowie Fanny Nemitz, Louis-Pascal Korpiun und Tamino Frey (alle 8G3) darüber, ob SchülerInnen ihre LehrerInnen im Unterricht duzen sollen. Die DebattantInnen konnten die ihnen zugelosten Standpunkte mit überzeugenden Argumenten und rhetorisch geschickt vertreten. Die Jury, zusammengesetzt aus Frau Nowosielski, Frau Leonhardt, Herrn Baumgärtel und Frau Riehemann, tat sich bei der Entscheidungsfindung schwer. Am Ende zogen Emily, Bennet Lasse, Louis-Pascal und Fanny ins Finale ein. Dort wurde intensiv und kontrovers über die Streitfrage debattiert, ob jeder Schultag mit einer Stunde Fitness beginnen soll. Während Emily den 4. und Fanny den 3. Platz belegten, sicherten sich Bennet Lasse (1.) und Louis-Pascal (2.) den Schulsieg. Herzlichen Glückwunsch allen TeilnehmerInnen für ihre tollen Leistungen! Die Klassen 8R2, 8R3 und 8G3 übten das Debattieren über mehrere Wochen im Deutschunterricht. Dabei lernten die SchülerInnen den Aufbau einer Debatte bestehend aus Eröffnungsrede, freiem Austausch sowie Schlussrunde kennen und debattierten in Kleingruppen zu selbst gewählten Themen. Unsere Schulsieger werden im Januar 2019 am Regionalwettbewerb in Mellendorf teilnehmen und dort auf die Gewinner anderer Verbundschulen treffen. Beide treten die Nachfolge von Celina Friederici, Alexander Wiesner und Tim-Niklas Huth an, die die KGS in diesem Jahr vertraten. Tim-Niklas konnte sich bis zu den Bundesfinaltagen in Berlin debattieren, wo er einen beeindruckenden 7. Platz erreichte. Wir wünschen unseren Schulsiegern Bennet Lasse und Pascal-Louis viel Erfolg beim Regionalwettbewerb, zu dem sie auch von ihren Klassen begleitet werden.

Thomas Gast, Schulkoordinator


Vom 22.06.2018

Tim-Niklas Huth eindrucksvoll bei Bundesfinaltagen von „Jugend debattiert“

Am 15. und 16. Juni trafen sich in Berlin auf Einladung des Bundespräsidenten und der fördernden Partner – unter anderem die Gemeinnützige Hertie-Stiftung und die Robert Bosch Stiftung – 64 DebattantInnen zu den diesjährigen Bundesfinaltagen von „Jugend debattiert“. Von rund 200.000 SchülerInnen bundesweit hatten diese sich zuvor auf Schul-, Regional- und Landesebene durchgesetzt. Zu den Teilnehmern in der Altersgruppe 1 (Jahrgangstufen 8–10) gehörte auch Tim-Niklas Huth von der Carl-Friedrich-Gauß-Schule, der beim niedersächsischen Finale am 13. März im Landtag den 2. Platz erreichte. In den Qualifikationsrunden am Freitag wurde zunächst debattiert, ob sich Krankenkassenbeiträge am Krankheits- und Verletzungsrisiko orientieren sollen. Später ging es darum, ob Mitglieder der Bundesregierung darauf verzichten sollen, Spiele der Fußball-WM in Russland zu besuchen. Beide Fragen wurden einige Tage vorher bekannt gegeben, sodass Zeit für die Recherche und Vorbereitung bestand. Tim-Niklas debattierte gegen eine Beitragsbemessung nach persönlichem Risiko und für den Besuch der Bundesregierung. Alle Positionen wurden zugelost und entsprachen nicht unbedingt den persönlichen Meinungen. Am Ende der Bundesqualifikation lief Tim-Niklas in einem sehr ausgeglichenen Feld auf dem eindrucksvollen 7. Platz ein. Die vier Erstplatzierten jeder Altersgruppe qualifizierten sich für die Finaldebatten am Samstag. Vor 600 Zuschauern in der Urania überzeugte die erst 14-jährige Johanna Liebe vom Evangelischen Gymnasium in Neuruppin (Brandenburg) bei der Frage „Sollen Kinderrechte ins Grundgesetz aufgenommen werden?“. Jana Daur vom Salier-Gymnasium in Waiblingen (Baden-Württemberg) konnte bei der Frage „Soll der Fastenmonat Ramadan bei der Planung von Schulveranstaltungen berücksichtigt werden?“ den Wettbewerb der Jahrgangsstufen 10 bis 13 für sich entscheiden. Eine fachkundige Jury unter dem Vorsitz von Sandra Maischberger bewertete die Debatten nach Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Jugend debattiert existiert seit 2001 und ist mittlerweile der größte bundesweite Schülerwettbewerb zur sprachlich-politischen Bildung. Die Carl-Friedrich-Gauß-Schule ist seit 2015 organisierte Projektschule im Regionalverbund Wedemark.

Thomas Gast, Schulkoordinator und Projektlehrer